Flüchtlingsunterkunft in Adelebsen mit Freifunk versorgt

Adelebsen. Am Wochenende hat der Landesverband des Arbeiter-Samariter-Bund Niedersachen in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule eine Flüchtlingsunterkunft eingerichtet.

Neben Hilfskräften aus ganz Norddeutschland und der Region, waren auch die Helfer des ASB Göttingen Stadt vor Ort und kümmerten sich um Betreuung  und Verpflegung der Flüchtlinge.

In dieser ASB-Versorgungseinheit sind einige Helfer gleichzeitig auch Freifunker und machten sich sogleich auf die Suche nach Internetanschlüssen in der Nähe der neuen Unterkunft.

Freifunker Alex: “Wir haben sehr schnell hilfsbereite Anwohner gefunden, die bereit waren, ihren Internetanschluss mit den Flüchtlingen zu teilen. Wir übergaben den Nachbarn vorbereitete Freifunkrouter, die sie selbst montiert und angeschlossen haben. Dank der riesigen Hilfsbereitschaft der Adelebser Bürger konnten die Flüchtlinge dann schnell kostenlos Freunde und Verwandte via WLAN informieren wie es ihnen geht und wo sie vorerst untergekommen sind.”

Meshkarte Adelebsen

Auf der Mesh-Karte ist sehr deutlich zu sehen, dass die Internetanschlüsse an den Freifunkroutern dringend benötigt werden: Jeder blaue Punkt repäsentiert einen Nutzer.

Die Hardware haben die Freifunker aus ihren Privatbeständen zur Verfügung gestellt. Es wäre schön, wenn wir die stattdessen aus Spenden finanzieren könnten. Danke!

 

Flüchtlinge in Rosdorf können nun Freifunk nutzen

Das Schicksal der rund 200 Flüchtlinge, die nun in Rosdorf untergebracht sind, ist ja deutschlandweit durch die Medien gegangen. Ihre erste Unterkunft, eine Sporthalle in Groß Schneen in der Gemeinde Friedland, wurde durch den Starkregen und anhaltende Unwetter der letzten Tage überflutet, sodass sie nicht mehr nutzbar war.

Nach der nächtlichen Evakuierung durch zahlreiche Helfer verschiedener Hilfsorganisationen und der provisorischen Unterbringung in der benachbarten Schule, wurden sie dann am 17.08.15 nach Rosdorf gebracht.

Seit heute (18.08.15) können die Flüchtlinge in ihrer neuen Unterkunft nun Freifunk nutzen. Dank der Gemeinde Rosdorf und einigen Anwohnern, die einen Internetzugang spontan und großzügig zur Verfügung gestellt und geteilt haben, war es Mitgliedern der Göttinger Freifunkinitiative möglich, so schnell ein kleines Netz aufzubauen, was nicht nur die Unterkunft, sondern auch den Außenbereich mit Freifunk versorgt.

Kleines Freifunknetz für die Flüchtlinge in Rosdorf
Kleines Freifunknetz für die Flüchtlinge in Rosdorf

Sollten Sie auch in der Nähe einer Flüchtlingsunterkunft wohnen und bereit sein, Ihren Internetzugang mit den Flüchtlingen zu teilen, wenden Sie sich an Ihre lokale Freifunk-Community. Dort wird man Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, wie sie dies tun können. Und Angst vor der Störerhaftung müssen Sie auch nicht haben .

Bäckerei Hermann funkt nun auch frei

Mit der Bäckerei Hermann aus Rosdorf ist nun die zweite große Bäckerei dabei ihre Filialen mit unserem Freifunk auszurüsten.  Nach dem erfolgreichen Probelauf im Hauptgeschäft wurden nun die ersten 10 Router für die Auslieferung in die Filialen vorbereitet. Dabei ergab sich auf unserer Mesh Karte das folgende Bild.

tmp_8129-Bildschirmfoto vom 2015-08-13 21:21:542132194855

 

Letzter Aufruf: Änderung der WLAN Kennung in “Freifunk”

Wir haben vor, dieses Wochenende netzweit die WLAN Kennung (die SSID), in “Freifunk” umzubennen:

Unser Netz heißt bald einfach “Freifunk”.

Und wir möchten unbedingt vermeiden, dass unsere Netzbetreiber sich von der Änderung überfahren fühlen. Daher gibt es jetzt noch eine letzte Warnung. Bitte meldet Euch, wenn diese Änderung für Euch Probleme bereitet:

https://freifunk-goettingen.de/kontakt/

Wenn wir nichts mehr von Euch hören, starten wir am Sonntag mit der Aktivierung des Autoupdates der Firmware 0.6.7. Sie hat den Betatest bestanden und enthält keine Änderungen, außer der Änderung der SSID.

Freifunk im Ottfried-Müller-Haus und auf dem Wochenmarkt

Hallo liebe Freifunkcommunity,
wir, das KAZ-Göttingen, sind dank eurer engagierten Unterstützung nun auch Teil eurer großartigen Idee. Wir versorgen jetzt zusammen mit dem Jungen Theater, der JT-Kantine und dem Wochenmarkt das gesamte Ottfried-Müller-Haus und den Platz des Wochenmarktes mit freiem Internet.
Unser Ziel dabei ist es jedoch nicht nur Internet für Jedermann zur Verfügung zu stellen, sondern unsere zentrale Lage und freien Räume in der nächsten Zeit besonders für Migranten ohne Internet bereitzustellen, um ihnen in ihrer schweren Situation kostenlose Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen und dabei ein Dach über dem Kopf zu haben.
Wir waren sehr begeistert, mit welchem Elan diese Idee von euch und insbesondere von einzelnen Freifunkern mit Hingabe und Professionalität unterstützt wurde!
Abschließend möchten wir uns ganz herzlich bei allen Helfern bedanken und hoffen, dass wir uns bei kleineren Problemen wieder melden dürfen =P
Auch sonst haben wir sehr interessante Workshops, Kurse und freie Räume. Falls ihr Interesse habt, seid ihr immer herzlich willkommen.
Liebe Grüße,
das KAZ-Team

P.S.: Da wir kein reicher Verein sind, würdet ihr uns sehr helfen, wenn ihr uns mal auf Facebook oder auf unsere Internetseite besucht, damit wir unsere Werbung für unser freies Internet billig und weit streuen können.
KAZ-Facebook
KAZ-Hompage

Freifunk für Flüchtlinge. Version 3

Vor ein paar Tagen bekamen wir folgende E-Mail:

Hallo,

wir haben Flüchtlinge nach XXX bekommen, ganz in der Nähe von Ihrem Wohnhaus ist eine Pizzeria.

Ich habe den Wirt darum gebeten einen Freifunk-Knoten betreiben zu können, damit die Flüchtlinge und natürlich auch seine Gäste Internet haben – mit Erfolg.

Ich betreibe den Knoten bis er fertig eingerichtet ist noch bei mir im Haus.

Viele Grüße

Wie beim letzten Mal kommt die Hilfe von einem netten Nachbarn, der einiges an Orga Aufwand auf sich genommen hat, damit die Flüchtlinge Internet bekommen.

Danke!!!

Unser Netz heißt bald einfach “Freifunk”

Anfang August werden wir den Namen (genauer: die SSID) des WLANs, über das sich jeder mit dem Freifunk-Netz verbinden kann, von “goettingen.freifunk.net” in “Freifunk” ändern.

Was bedeutet das für die Nutzer?

Nach der Umstellung muss auf jedem Gerät, mit dem Freifunk genutzt werden soll, das WLAN mit der SSID “Freifunk” einmal eingetragen werden. Dafür können dann auch Freifunk-Netze in anderen Städten, die ihr Netz genau wie wir umbenannt haben, automatisch und ohne weitere Einrichtung benutzt werden.

Was bedeutet das für die Freifunk-Betreiber?

Freifunk-Router, auf denen automatische Updates aktiviert sind, werden Anfang August automatisch eine neue Firmware installieren, die mit den neuen Netzwerk-Namen (SSID) funkt – wer einen solchen Knoten betreibt, muss also gar nichts unternehmen.

Knotenbetreiber, die keine automatischen Updates aktiviert haben, bitten wir, manuell ein Update der Firmware aufzuspielen, damit das Netz einen einheitlichen Namen hat. Abgesehen davon wird ein Router aber auch ohne Update mit allen anderen Routern wie vorher zusammenarbeiten – netzintern ändert sich nichts.
Wir gehen davon aus, dass Knotenbetreiber ihre Nutzer im voraus über die Änderung informieren wollen – damit genug Zeit dafür ist, stellen wir die SSID erst Anfang August um. Continue reading Unser Netz heißt bald einfach “Freifunk”