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Freifunk im Freibad

Das Freibad Rosdorf bietet seinen Gästen seit dem Tag der offenen Tür am 1. Mai 2015 Freifunk an.

Betriebsleiter Detlev Haberlandt gab die Neuigkeit per Lautsprecherdurchsage bekannt und forderte alle Gäste auf, in ihren Handys nach Freifunk Göttingen zu suchen. Auf der Meshkarte war deutlich zu sehen, dass dem auch eifrig nachgekommen wurde. Jeder beige Punkt ist ein Smartphone.

 

Freibad Rosdorf

 

Letzte Amtshandlung der Göttinger Freifunker vor Übergabe der Anlage: Freifunkaufkleber auf die Antennen kleben.

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Zum Einsatz kommen zwei Nanostations Loco um die weitläufige Wiese abzudecken, ein TP-Link WDR1043 mit kräftiger CPU für den VPN Uplink und ein Netgear 3700 für den Eingangsbereich. Gesponsort wurde die WLAN Hardware vom Rosdorfer Unternehmen CUBORG² GbR.

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Hier die unterhaltsame Eröffnungsrede

Das GT berichtet

Göttingen gehört zum Rheinland

Freifunk Göttingen ist im Januar Online gegangen. Dass das so spontan möglich war, verdanken wir nicht zuletzt dem Förderverein freie Netzwerke e.V. und @sven_ola, die uns ganz unbürokratisch Starthilfe geleistet haben. Wir dürfen die Berliner Server als Internet Uplink verwenden. Vielen Dank dafür!

Vor drei Wochen auf dem Easterhegg, (dem traditionellen Ostertreffen des Chaos Computer Club), haben uns die Freifunker aus dem Rheinland einen weiteren Uplink angeboten. Freifunk Rheinland ist nämlich seit Ende letzten Jahres Internet Service Provider (ISP) und ermöglicht befreundeten Freifunk-Communities, ihr Netz mitzubenutzen.

Der ISP Freifunk Rheinland ist sehr schnell und redundant mit dem Internet verbunden. Deshalb wird Bandbreite auf dem Uplink lange Zeit kein Problem mehr für uns sein. In den letzten drei Wochen haben wir unsere drei Internetgateways auf den neuen Uplink umgestellt.

Vielen Dank für die Installationshilfe an @ThomasDotWTF@OliverHerms, @nomaster und @celberfeld!

Bitte unterstützt den Freifunk Rheinland finanziell. ISP zu sein kostet Geld und die Kosten für das erste Quartal 2015 sind noch nicht drin.

Spendenkampagne Freifunk Rheinland

Clients durchschlagen Nodeslinie

In dem rasant entstandenen Freifunk Netz Göttingen gibt es eine Besonderheit: Die Anzahl der Nodes (Freifunk Router) übersteigt die der Clients (Leute die Freifunk z.B. mit ihrem Smartphone benutzen). Wir haben tatsächlich mehr Freifunk Nodes als Nutzer im Netz. Ganz schöner Quatsch.

Wir warten darauf dass sich das Verhältnis umdreht und letzten Sonntag war es zum ersten Mal so weit:

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Rumms! Nodelinie durchschlagen.

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Freifunk für Flüchtlingsunterkunft

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Der Access Point in der Unterkunft, “ffgoe-hope”, wird permanent von vielen Clients genutzt. Hier wird eine Versorgungslücke gestopft.

Seit dem Wochenende ist die erste Göttinger Flüchtlingsunterkunft mit Freifunk versorgt.

Hier der Bericht des Freifunkers, der den letzten Stecker eingestöpselt hat:

…als ich an der Unterkunft die Linkqualität mit dem Tablet gemessen habe, wurde ich von drinnen verständlicher Weise skeptisch beäugt, denn es ist ja nicht normal,  dass im Halbdunkeln jemand mit Tablet bewaffnet um eine Flüchtlingsunterkunft läuft.  Ich habe dann die mich beobachtenden jungen Männer ans Fenster gewunken um mein Tun zu erklären. Als dann jemand gefunden war, dem ich auf Englisch erklären konnte,  was denn der Zweck meines komischen Verhaltens  war, schien die Freude riesig zu sein. “It is free? No passwort?” Große Dankbarkeit, als ich ihnen erklärte,  dass wir das für sie extra eingerichtet haben. Alle holten sofort ihre Smartphones raus und suchten nach dem Netz. Da waren es erst nur 4!

Den Erfolg konnte man nach kürzester Zeit im Graphen sehen. Stellenweise deutlich über 20 Nutzer.

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A.L.F.R.E.D. ist wie Flasche leer

Unsere Karten wissen erstaunlich genau bescheid, welche Router gerade Online sind und wieviele Gäste sie haben. Dahinter steckt eine verteilte Datenbank, an die alle Router ihre aktuellen Zahlen senden. Auf abgefahrene Mesh-Weise natürlich. Folgerichtig heisst die Software, die für diesen Zauber verantwortlich ist “Almighty Lightweight Fact Remote Exchange Daemon“. Das ist kein Scherz.

Dummerweise hat die A.L.F.R.E.D Datenbank hat in den letzten Tagen immer wieder mal an die Statistiksoftware gemeldet, dass gar keine Freifunk-Router mehr Online sind.

Das sieht auf der Statistik dann so aus: Ein häßlicher Spike nach unten.

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Und auf Twitter brechen Tumulte aus:

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Das geht natürlich nicht. Daher prüft unsere Statistikabteilung jetzt erstmal ob in der A.L.F.R.E.D Datenbank überhaupt plausible Werte stehen, bevor die Daten verwendet werden. Noch lieber würden wir den Bug beseitigen, das wird aber nicht einfach.

Anerkennung von der Süddeutschen Zeitung

 

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Im Wirtschaftsteil unter “Personalien” ernannte die Süddeutsche Zeitung am Wochenende  “die Freifunker” zu Mitarbeitern der  Woche.

Letzte Woche legte das Bundeswirtschaftministerium einen Entwurf für ein “WLAN-Gesetz” vor, das  die Verbreitung von offenen WLANs in Deutschland verlangsamen wird. Freifunk wird dann mehr denn je gebraucht werden.

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Danke für das Trostpflaster, Süddeutsche!

 

Sollte das Gesetz so verabschiedet werden, wird sich für Freifunk leider nichts ändern.

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build your own network in the sky

Berlin, Grassroots Movement – and how to build your own network in the sky from Faust on Vimeo.

The station at Segenskirche was originally installed in 2004. The expansion since 2013 is funded by the non-profit association Förderverein Freie Netzwerke e.V. and the MABB (Medienanstalt Berlin-Brandenburg). The station offers the transit of traffic between free wifi networks according to the Pico Peering Agreement. It is an important node in the BerlinBackBone (BBB) for the Freifunk community in Berlin.